Konzertfinale im Museum Liaunig


Neuhaus, 27. September 2021 Das letzte Konzert der erfolgreichen Kammermusikreihe sonusiade findet am 10. Oktober im Museum Liaunig statt. In dieser Matinee wird die grenzüberschreitende kreative Kraft orientalischer Lyrik und ihre Verbindung mit europäischer Musik spürbar.

So sehnend klang im Wald das Lied – Eine Matinee zwischen Persien und Europa, wo die grenzüberschreitende kreative Kraft orientalischer Lyrik und ihre Verbindung mit europäischer Musik spürbar wird. Die Sehnsucht nach dem Orient ließ auch Europa in die leidenschaftlichen Verse der Ghaselen eintauchen, deren Inhalt die Liebe ist, sei es zu einer Gottheit oder zu einem Menschen.

Die vielseitigen Interpretinnen und Interpreten kommen aus Österreich, der Schweiz und dem Iran, haben Erfahrung von konzertanten Soli über Kammermusik bis zum Schauspiel und sind bestrebt, komponierte und improvisierte Musik aller Epochen zusammenzuführen.

So sehnend klang im Wald das Lied: 10. Oktober 2021, 11 Uhr
Monika Hosp, Sopran
Mona Matbou Riahi, Klarinette
Pierre Douay, Klavier
Albert Hosp, Moderation

Musik von Charles Koechlin, Karol Szymanowski, Franz Schubert, Arnold Schönberg u.a.

Konzert-Karten:  € 35 (Vorverkauf) / € 40 (Tageskasse) 
Kombi-Tickets (Konzert + Museumseintritt am Tag der Veranstaltung):
€ 46 (Vorverkauf) / € 51 (Tageskasse)

Information und Kartenverkauf unter www.museumliaunig.at und 04356/211 15 sowie direkt im Museum Liaunig. Es gilt die 3-G-Regel.



Museum Liaunig

Das Museum Liaunig ist ein privates Kunstmuseum in Neuhaus/Suha in Kärnten. Präsentiert wird die Privatsammlung des Industriellen und Kunstsammlers Herbert Liaunig, eine der umfangreichsten Sammlungen österreichischer Kunst ab 1945, ergänzt durch Vertreter der klassischen Moderne sowie exemplarische Werke internationaler Künstler. Das vom Wiener Architektenteam querkraft konzipierte Museum wurde 2008 eröffnet, 2011 mit dem Österreichischen Museumspreis ausgezeichnet und bereits 2012 unter Denkmalschutz gestellt. www.museumliaunig.at


Kooperationspartner 
Ö1 | SONUS Kammermusikwerkstatt | St. Pauler Kultursommer


Rückfragen & Kontakt:

MMag. Elisabeth Wassertheurer
04356 211 15-15
elisabeth.wassertheurer@museumliaunig.at

Mag. Sylvia Marz-Wagner MAS
0699 16448001
sylvia.marz-wagner@skyunlimited.at



Altenberg Trio im Museum Liaunig


Neuhaus, 9. September 2021 Im dritten sonusiade-Konzert gestaltet das Altenberg Trio am 26. September eine Matinee in der Sonderausstellung von Johann Julian Taupe. Als besonderes Highlight spielt es "Die vier Jahreszeiten aus Buenos Aires" - "Las Cuatro Estaciones Porteñas" von Astor Piazzolla.   

Am 26. September macht das Altenberg Trio die Wandlungen der Kammermusik von der Klassik bis zur zeitgenössischen Musik erlebbar. Aus Anlass des 100. Geburtstages von Astor Piazzolla spielt das Trio auf Wunsch des künstlerischen Leiters Janez Gregorič "Las Cuatro Estaciones Porteñas" – "Die vier Jahreszeiten aus Buenos Aires".

Das Altenberg Trio hat sich seit seiner Gründung 1994 in rund 1000 Auftritten den Ruf eines der wagemutigsten und konsequentesten Ensembles dieser Kategorie erworben: sein Repertoire umfasst mehr als 200 Klaviertrios, darunter etliche Werke, die das Altenberg Trio selbst angeregt und uraufgeführt hat. Bereits gleich bei seiner Gründung wurde das Ensemble "Trio in residence" der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, für die es alljährlich einen Konzertzyklus im Brahms-Saal des Wiener Musikvereins gestaltet. 2018 glückte ein freundschaftlich-harmonischer Wechsel in der Besetzung: Der Pianist Christopher Hinterhuber und der Cellist Christoph Stradner garantieren zusammen mit dem Geiger Ziyu He "Kontinuität im Wandel". 

Altenberg Trio: 26. September 2021, 11 Uhr
Ziyu He, Violine
Christoph Stradner, Violoncello
Christopher Hinterhuber, Klavier

Musik von Antonin Dvořák und Astor Piazzolla

Konzert-Karten:  € 35 (Vorverkauf) / € 40 (Tageskasse) 
Kombi-Tickets (Konzert + Museumseintritt am Tag der Veranstaltung):
€ 46 (Vorverkauf) / € 51 (Tageskasse)

Information und Kartenverkauf unter www.museumliaunig.at und 04356/211 15 sowie direkt im Museum Liaunig. Es gilt die 3-G-Regel.

 

Weitere Termine

Finale am 10. Oktober mit Monika Hosp (Sopran), Mona Matbou Riahi (Klarinette), Pierre Douay (Klavier) und Albert Hosp (Moderation)


Museum Liaunig

Das Museum Liaunig ist ein privates Kunstmuseum in Neuhaus/Suha in Kärnten. Präsentiert wird die Privatsammlung des Industriellen und Kunstsammlers Herbert Liaunig, eine der umfangreichsten Sammlungen österreichischer Kunst ab 1945, ergänzt durch Vertreter der klassischen Moderne sowie exemplarische Werke internationaler Künstler. Das vom Wiener Architektenteam querkraft konzipierte Museum wurde 2008 eröffnet, 2011 mit dem Österreichischen Museumspreis ausgezeichnet und bereits 2012 unter Denkmalschutz gestellt. www.museumliaunig.at


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Haydn Quartett im Museum Liaunig


Neuhaus, 5. August 2021 Nach dem erfolgreichen Auftakt der kammermusikalischen Konzertreihe sonusiade im Juli folgt am 22. August das SONUS-Gastkonzert des Haydn Quartetts.

Das SONUS-Gastkonzert am 22. August bestreitet das Haydn Quartett, das seit über 20 Jahren "Quartet in residence" im Schloss Esterházy in Eisenstadt ist und sich besonders um die Aufführung der Werke Haydns und der Wiener Klassik verdient gemacht hat. Das Quartett zählt zu den ganz wenigen Ensembles, die sämtliche Streichquartette Joseph Haydns mehrfach zyklisch aufgeführt haben. Im Repertoire des Quartetts finden sich aber auch Raritäten selten gespielter Meisterwerke und etliche Uraufführungen. Das Quartett nimmt einen hervorragenden Platz in der europäischen Musikszene ein und ist gern gesehener Gast bei zahlreichen renommierten Festivals weltweit.

SONUS-Gastkonzert | Haydn Quartett: 22. August 2021, 11 Uhr
Fritz Kircher, Violine | Martin Kocsis, Violine | Gerswind Olthoff, Viola | Nikolai New, Violoncello

Musik von J. Haydn, J. Brahms, S. Prokofjew u.a.

Konzert-Karten:  € 35 (Vorverkauf) / € 40 (Tageskasse) 
Kombi-Tickets (Konzert + Museumseintritt am Tag der Veranstaltung):
€ 46 (Vorverkauf) / € 51 (Tageskasse)

Information und Kartenverkauf unter www.museumliaunig.at und 04356/211 15 sowie direkt im Museum Liaunig. Es gilt die 3-G-Regel.

 

Weitere Termine

26. September: Altenberg Trio

10. Oktober: Monika Hosp (Sopran), Mona Matbou Riahi (Klarinette), Pierre Douay (Klavier), Albert Hosp (Moderation)


Museum Liaunig

Das Museum Liaunig ist ein privates Kunstmuseum in Neuhaus/Suha in Kärnten. Präsentiert wird die Privatsammlung des Industriellen und Kunstsammlers Herbert Liaunig, eine der umfangreichsten Sammlungen österreichischer Kunst ab 1945, ergänzt durch Vertreter der klassischen Moderne sowie exemplarische Werke internationaler Künstler. Das vom Wiener Architektenteam querkraft konzipierte Museum wurde 2008 eröffnet, 2011 mit dem Österreichischen Museumspreis ausgezeichnet und bereits 2012 unter Denkmalschutz gestellt. www.museumliaunig.at


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MMag. Elisabeth Wassertheurer
04356 211 15-15
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Foto: Lennard Lindner


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Kuratorenführung
mit Günther Holler-Schuster


Neuhaus, am 16. Juli 2021 Günther Holler-Schuster führt am So. 25. Juli und Sa. 28. August 2021 durch die von ihm kuratierte Ausstellung „Tour de Force – Punkt, Linie, Farbe auf dem Weg durch die österreichische Kunst nach 1945“, in der er sich mit der Entwicklung der gestischen, informellen Tradition auseinandersetzt. Der Blick ist auf Österreich gerichtet, internationale Referenzen aus der Sammlung Liaunig ergänzen die groß angelegte Schau, in der mehr als 200 Arbeiten von rund 90 Künstlerinnen und Künstlern zu sehen sind.

Termine:  
Sonntag, 25. Juli 2021, 14 Uhr
Samstag, 28. August 2021, 14 Uhr

Teilnahme an der Kuratorenführung mit gültigem Museumsticket. Aufgrund der begrenzten Teilnehmeranzahl bitten wir um Anmeldung unter office@museumliaunig.at oder 04356 211 15. Bei Teilnahme an der Veranstaltung ist der Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr erforderlich und es gilt Registrierungspflicht.


Hauptausstellung
„Tour der Force – Punkt und Linie und Farbe auf dem Weg durch die österreichische Kunst nach 1945“
Kurator: Günther Holler-Schuster
24. April bis 31. Oktober 2021
Mittwoch bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr
Museum Liaunig ∙ 9155 Neuhaus/Suha 41
office@museumliaunig.at ∙ www.museumliaunig.at

        

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Foto: Walter Schramm


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Neue Sonderausstellung
"Alte Freunde: Johann Julian Taupe"


Neuhaus, am 12. Juli 2021 Die zweite Sonderausstellung in der Saison 2021 ist Johann Julian Taupe und seinem malerischen Kosmos gewidmet. Die abstrakten Farbkompositionen des 1954 in Gritschach bei Villach geborenen Künstlers sind vom 18. Juli bis 31. Oktober im Rahmen der Serie "Alte Freunde" im dreieckigen Sonderausstellungsraum des Museum Liaunig zu sehen.

Den Schwerpunkt der von Peter Liaunig kuratierten Retrospektive bilden farbkräftige, aus geometrisch oder organisch geformten Flächen zusammengesetzte Arbeiten aus den 1990er- und 2000er-Jahren, deren charakteristische Bildsprache Taupes Schaffen bis heute prägt. Daneben werden in der Sammlung Liaunig vertretene frühe, in Pastellfarben gehaltene Werke aus den 1980er-Jahren ebenso gezeigt wie aktuelle Malerei und großformatige Zeichnungen des Künstlers, der von 1976 bis 1981 bei Max Weiler an der Akademie der bildenden Künste in Wien studiert hat und dort nach seinem Studium für drei Jahre als Lehrbeauftragter bei Arnulf Rainer tätig war.

Clara Kaufmann im die Ausstellung begleitenden Katalog: "Taupes Bilder weisen immer eine starke malerische Qualität auf, sie haben niemals den Charakter von am Reißbrett geplanten, mit Lineal und Zirkel umgesetzten geometrischen Abstraktionen. Ihre Geometrie ist nie ganz perfekt und will es auch gar nicht sein, es bleibt immer die menschliche Hand spürbar, die sie gemalt hat, die präzise, aber nicht perfekt ist, die lebt, pulsiert und atmet. Auch die Anordnung der Flächen folgt keinem festgelegten, starren Plan – jedes Bild ist anders und doch sofort als „Taupe“ erkennbar."

        

Sonderausstellung "Alte Freunde: Johann Julian Taupe"
18. Juli bis 31. Oktober 2021 ∙ Mi bis So von 10 bis 18 Uhr
Museum Liaunig ∙ 9155 Neuhaus/Suha 41 ∙ +43 4356 211 15
office@museumliaunig.at ∙ www.museumliaunig.at


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Elisabeth Kulman eröffnet die 
sonusiade
im Museum Liaunig 


Neuhaus, 28. Juni 2021 Das Museum Liaunig in Südkärnten startet am 11. Juli die kammermusikalische Konzertreihe sonusiade mit Elisabeth Kulman in Begleitung von Eduard Kutrowatz.­­

In der Eröffnungsmatinee der diesjährigen sonusiade präsentiert die international gefeierte Elisabeth Kulman in Begleitung von Eduard Kutrowatz Märchen, Erzählungen und Balladen von Schubert, Reger, Liszt, Loewe und Brahms.

„Eisen und Stahl, sie können vergehen, unsere Liebe bleibt ewig bestehn“ heißt es in Hoffmann von Fallersleben berührender Erzählung „Von ewiger Liebe“, von Brahms als großangelegte Szene vertont und sie ist nur eine von vielen Geschichten, die Elisabeth Kulman und Eduard Kutrowatz erzählen. Nicht alle gehen dabei gut aus. Da kommt es schon immer wieder zu heftigen Dramen bis hin zum schrecklichen Eifersuchtsmord in Schuberts Ballade „Der Zwerg“. Der Faszination der Märchenwelt und der Flucht vor der Realität erliegen Kinder und Erwachsene aber gleichermaßen. Erzähl mir …

Eröffnungsmatinee „Erzähl mir“: 11. Juli 2021, 11 Uhr
Elisabeth Kulman, Mezzosopran
Eduard Kutrowatz, Klavier
Märchen, Balladen und Erzählungen von J. Brahms, F. Schubert, F. Liszt, H. Wolf und C. Loewe

Konzert-Karten € 45 (Vorverkauf) / € 50 (Tageskasse) 
Kombi-Tickets (Konzert + Museumseintritt am Tag der Veranstaltung)
€ 56 (Vorverkauf) / € 61 (Tageskasse)

Information und Kartenverkauf unter www.museumliaunig.at und 04356/211 15 sowie direkt im Museum Liaunig.

 

Weitere Termine

22. August: SONUS-Gastkonzert Haydn Quartett

26. September: Altenberg Trio

10. Oktober: Monika Hosp (Sopran), Mona Matbou Riahi (Klarinette), Pierre Douay (Klavier), Albert Hosp (Moderation)

 

Museum Liaunig

Das Museum Liaunig ist ein privates Kunstmuseum in Neuhaus/Suha in Kärnten. Präsentiert wird die Privatsammlung des Industriellen und Kunstsammlers Herbert Liaunig, eine der umfangreichsten Sammlungen österreichischer Kunst ab 1945, ergänzt durch Vertreter der klassischen Moderne sowie exemplarische Werke internationaler Künstler. Das vom Wiener Architektenteam querkraft konzipierte Museum wurde 2008 eröffnet, 2011 mit dem Österreichischen Museumspreis ausgezeichnet und bereits 2012 unter Denkmalschutz gestellt. www.museumliaunig.at


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Ö1 | SONUS Kammermusikwerkstatt | St. Pauler Kultursommer


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Bühne frei für Konzertreihe
sonusiade
im Museum Liaunig 


Neuhaus, im Juni 2021 Die Konzertreihe sonusiade startet heuer wieder durch. Nach coronabedingten Verschiebungen werden alle im Vorjahr geplanten Konzerte heuer stattfinden. Der Vorverkauf hat begonnen, die Eröffnungsmatinee ist am 11. Juli.

Die kammermusikalische Reihe sonusiade findet nach einem Jahr Pause bereits zum vierten Mal im Museum Liaunig, dem größten privaten Museum Österreichs, statt. Unter der künstlerischen Leitung von Janez Gregorič vereint sie in vier Matinee-Konzerten Bilder und Klänge, die berühren und verführen. Das einmalige Zusammenspiel von Musik, Kunst und Architektur macht die sonusiade zu einem einzigartigen Genuss, der kulturinteressierte Besucherinnen und Besucher aus Kärnten, der Steiermark und ganz Österreich anzieht. „Wir freuen uns sehr, dass wir heuer wieder Konzerte in unseren Ausstellungsräumen anbieten können. Unser Museum ist ein Ort der Begegnung und des Dialogs, mit der sonusiade erreichen wir viele Besucherinnen und Besucher, die Musik, Kunst und die spezielle Architektur unseres Hauses genießen“, so der Museumsleiter Peter Liaunig. 

In der Eröffnungsmatinee am 11. Juli präsentiert die international gefeierte Elisabeth Kulman in Begleitung von Eduard Kutrowatz Märchen, Erzählungen und Balladen von Schubert, Reger, Liszt, Loewe und Brahms. Das SONUS-Gastkonzert am 22. August bestreitet das Haydn Quartett, das seit über 20 Jahren „Quartet in residence“ im Schloss Esterházy in Eisenstadt ist und sich besonders um die Aufführung der Werke Haydns und der Wiener Klassik verdient gemacht hat. Am 26. September macht das Altenberg Trio die Wandlungen der Kammermusik von der Klassik bis zur zeitgenössischen Musik erlebbar. In der letzten Matinee am 10. Oktober wird die grenzüberschreitende kreative Kraft orientalischer Lyrik und ihre Verbindung mit europäischer Musik spürbar. Albert Hosp (Moderation), Monika Hosp (Sopran), Pierre Douay (Klavier) und Mona Matbou Riahi (Klarinette) finden sich zu allen möglichen Kombinationen zusammen, vom Solo bis zum Quartett, von der Improvisation bis zum feinst gesponnenen Lied. 

sonusiade

Information und Kartenverkauf unter www.museumliaunig.at und 04356/211 15 sowie direkt im Museum Liaunig. Konzert-Karten ab € 35 | € 45 (Vorverkauf). Kombi-Tickets (Konzert + Museumseintritt am Tag der Veranstaltung) ab € 46 | € 56 (Vorverkauf).

Museum Liaunig

Das Museum Liaunig ist ein privates Kunstmuseum in Neuhaus/Suha in Kärnten. Präsentiert wird die Privatsammlung des Industriellen und Kunstsammlers Herbert Liaunig, eine der umfangreichsten Sammlungen österreichischer Kunst ab 1945, ergänzt durch Vertreter der klassischen Moderne sowie exemplarische Werke internationaler Künstler. Das vom Wiener Architektenteam querkraft konzipierte Museum wurde 2008 eröffnet, 2011 mit dem Österreichischen Museumspreis ausgezeichnet und bereits 2012 unter Denkmalschutz gestellt. www.museumliaunig.at 

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Ö1 | SONUS Kammermusikwerkstatt | St. Pauler Kultursommer


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Saisonstart im Museum Liaunig


Das private Museum Liaunig hat sich seit der Eröffnung 2008 als lebendiger Ort der Begegnung und des kulturellen Dialoges in Südkärnten positioniert. Die vom Wiener Architektenteam querkraft spektakulär inszenierte, bereits unter Denkmalschutz stehende Museumsarchitektur als optimaler Aufbewahrungs- und Präsentationsort für die Kunstsammlungen des Industriellen Herbert Liaunig und seiner Familie zieht – weit ab aller urbanen Zentren gelegen – jedes Jahr Besucherinnen und Besucher aus aller Welt an. In wechselnden Ausstellungen wird die umfangreiche Sammlung österreichischer Kunst ab 1945, ergänzt durch vorangehende Vertreter der klassischen Moderne sowie exemplarischer Werke internationaler Künstler, der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt.

Als Kontrastprogramm zur zeitgenössischen Kunst verstehen sich die historischen Sammlungen: Heuer wird in den drei unterirdisch gelegenen Ausstellungsbereichen neben der bestehenden afrikanischen Schau "Das Gold der Akan" und "Portraitminiaturen II" erstmals der zweite Teil der Glas-Sammlung Liaunig präsentiert. Die Auswahl von mehr als 100 Exponaten gibt einen Überblick über die europäische Glasgeschichte beginnend in Venedig um 1500.

In der Saison 2021 präsentiert das Museum Liaunig ein abwechslungsreiches Programm: Die von Günther Holler-Schuster aus der Sammlung Liaunig kuratierte Hauptausstellung "Tour de Force – Punkt, Linie, Farbe auf dem Weg durch die österreichische Kunst nach 1945" setzt sich mit der Entwicklung der gestischen, informellen Traditionen auseinander. Der Blick ist auf Österreich gerichtet, internationale Referenzen aus der Sammlung Liaunig ergänzen die groß angelegte Schau, in der mehr als 200 Arbeiten von rund 90 Künstlerinnen und Künstlern zu sehen sind.

Den seit 2016 in der Sonderausstellungsreihe "Alte Freunde" vorgestellten Künstlerinnen und Künstlern ist Herbert Liaunig seit Jahren als Freund und Sammler zugetan. 2021 wird die Serie mit wechselnden Personalen von Bruno Gironcoli (1936–2010) und Johann Julian Taupe (1954) fortgesetzt.

Im runden Skulpturendepot stehen die Werke des steirischen Bildhauers Gerhardt Moswitzer (1940–2013) im Mittelpunkt.

Bei schönem Wetter lädt der weitläufige Skulpturenpark zu einem Spaziergang ein. Die Aufstellung unter freiem Himmel zeigt eine generationenübergreifende Auswahl österreichischer und internationaler Künstler von der Moderne bis zur Gegenwart.

Im Rahmen der Kammermusik-Reihe sonusiade, die 2017 auf Initiative von Herbert Liaunig unter der künstlerischen Leitung von Janez Gregorič gestartet wurde, sind 2021 – nach der Unterbrechung 2020 – wieder vier Konzerte geplant. Der Sonderausstellungsraum des Museum Liaunig verwandelte sich dank des Zusammenspiels von Musik, bildender Kunst und zeitgenössischer Architektur in einen einzigartigen Konzertsaal. 


Museum Liaunig
24. April bis 31. Oktober 2021
Mittwoch bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr
9155 Neuhaus/Suha 41 ∙ +43 4356 211 15
office@museumliaunig.at ∙ www.museumliaunig.at

"Tour de Force – Punkt, Linie, Farbe auf dem Weg durch die österreichische Kunst nach 1945"
Hauptausstellung

Bruno Gironcoli / Johann Julian Taupe
Wechselnde Sonderausstellungen (April–Juli / Juli–Oktober)
im Rahmen der Serie Alte Freunde

Gerhardt Moswitzer
Skulpturendepot

Glas II / Portraitminiaturen II/ Das Gold der Akan
Historische Sammlungspräsentationen

Der Museumsbetrieb wird nach den geltenden gesetzlichen Richtlinien ausgerichtet und alle erforderlichen Schutzmaßnahmen werden vorbereitet. Veranstaltungen und Führungen können bis auf weiteres leider nicht stattfinden. Wir bitten unsere Besucherinnen und Besucher, sich tagesaktuell zu informieren, ob und unter welchen Voraussetzungen ein Museumsbesuch möglich ist. Unser Team steht gerne für Auskünfte zur Verfügung.


Rückfragen & Kontakt:

MMag. Elisabeth Wassertheurer
04356 211 15-15
elisabeth.wassertheurer@museumliaunig.at

Mag. Sylvia Marz-Wagner MAS
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Presseinformation und -fotos (© Museum Liaunig):

Hauptausstellung

Tour der Force –
Punkt und Linie und Farbe auf dem Weg durch die österreichische Kunst nach 1945

Mit „Tour de Force“, der Hauptausstellung dieses Jahres im Museum Liaunig, sollen mehrere Fragen gestellt werden. Grundsätzlich folgt das Ausstellungsprojekt der Sammlung Liaunig, die in ihrer Dimension, Vielfalt und Qualität zweifellos viele inhaltliche Fragen aufzuwerfen und zu diskutieren im Stande ist. Man kann aber gewisse Schwerpunkte bzw. eine Logik hinter jeder Sammlung finden und denen nachspüren. Die Malerei – vor allem im Bereich der Abstraktion – und die Skulptur als stabile Größen spielen dabei eine wesentliche Rolle. Regionale wie internationale Positionen befinden sich dabei in guter Proportion. Der zeitliche Horizont der Sammlung spannt sich etwa von 1945 bis heute, inklusive einiger Beispiele früheren Datums. Diesen Tatsachen versucht auch die Ausstellung Tour de Force Rechnung zu tragen.

Im Kontext der Kategorien Malerei und Plastik wird in diesem Jahr eher den gestischen, informellen Traditionen nachgespürt – durchaus in der Folge der letztjährigen Jahresausstellung, wo es um konkrete, konzeptuelle bis medienkünstlerische Ansätze ging.

Die heurige Ausstellung versammelt etwa 200 Exponate aus der eigenen Sammlung, ergänzt nur durch einige wenige Leihgaben von Künstlern und Institutionen. Coronabedingt fiel die Entscheidung, dieses Jahr konzentrierter und ausschließlicher mit der eigenen Sammlung zu arbeiten und damit auch einen tieferen Blick auf die Neigungen und Vorlieben des Sammlerehepaars Liaunig zu ermöglichen. Das Gestische innerhalb der Malerei, die Tradition der „Nouvelle École de Paris“, wie sie nach 1945 entstanden ist, sowie die Spuren davon in Österreich waren dabei grundlegende Aspekte der Überlegung. So liegt der Zeitraum, den diese Ausstellung umfasst, etwa zwischen 1950 und heute. Einige wenige Beispiele früheren Datums erweitern den historischen Rahmen exemplarisch. Durch die bauliche Struktur des Hauses ergibt sich eine naheliegende Aufteilung der Werke. Vier Abschnitte lassen sich definieren und inhaltlich besetzen. Von einem zentralen Eingangsbereich aus erstrecken sich zwei Raumhälften – eine nördlich und die andere südlich. Ein vierter Bereich ergibt sich in einem niedrigeren, meist für Kleinformate und Grafik benutzten Appendix, der vom zentralen Eingangsbereich ausgeht. Überschneidungen innerhalb der vier Bereiche sind durchaus in Kauf genommen, unterstützen sie doch die Aussage der Ausstellung zusätzlich.

Thema der Ausstellung

Mit 1945 passiert ein massiver Bruch innerhalb der globalen Weltordnung. Der Zweite Weltkrieg, die nationalsozialistische Schreckensherrschaft, der ideologisch motivierte, industrielle Massenmord, der Atombombenabwurf in Japan, sowie die daraus resultierende Totalzerstörung – materiell, wie ideell – sind grundlegende Faktoren, die jede weitere Entwicklung global bestimmt haben. Die Künste beziehen sich bewusst und unbewusst auf diese Ereignisse. Das Erlebnis des Traumas angesichts der Totalzerstörung war zweifellos bestimmender als dies noch bis vor Kurzen angenommen bzw. innerhalb der Kunst entsprechend artikuliert wurde. Die „Postwar-Diskussion“ der letzten Jahre hat die Sichtweise 75 Jahre nach dem Kriegsende präzisiert und erweitert. Vieles, gerade innerhalb der Malerei, kann nicht mehr ausschließlich auf formale Ziele hin argumentiert werden – die Interpretation ist differenzierter geworden.

Es ist nicht verwunderlich, dass sich gerade das Informel als internationaler Stil in dieser „Stunde Null“ als ideales Beispiel für die Diskussion um einen Neustart innerhalb der bildenden Kunst nach 1945 anbietet. Die Auflösung der Formen, die Verselbständigung der malerischen Mittel – Punkt, Linie, Fläche, gleichgesetzt mit Pinselstrich, Fleck und Materialtransformation – sind wesentliche Elemente, die aus diesem Kontext der Destruktion kommen. In der Verselbständigung des Pinselstriches, des Materials und der Performativität des Malaktes lassen sich jeweils Subgeschichten definieren bzw. entstehen in der Folge eigene Stilausprägungen – Materialmalerei, Objektkunst, Performance, Aktionismus.

In dieser Ausstellung wird die Metapher der Reise angewandt – „Tour de Force“. Auf diese Weise wird der Pinselstrich zum „Pars pro Toto“ der ästhetischen Elemente und zum Ausgangspunkt zahlreicher Entwicklungen. Ob er sich konventionell in dynamischer Geste auf die Leinwand werfen lässt oder überhaupt ganz ersetzt wird, ob er die Materialität wechselt und selbst zum Gegenstand der Darstellung wird oder er sich dreidimensional und damit im Zusammenhang mit dem Skulpturalen präsentiert, man kann ihn als Basis vielfach entdecken.

In drei Abschnitten versucht die Ausstellung der Entwicklung dieser grundlegenden „ästhetischen Elemente“ nachzugehen.

Der zentrale Ausgangspunkt ist naturgemäß das Informel. Die wesentlichen ProtagonistInnen der österreichischen Entwicklung sind dabei vertreten, ergänzt durch einige wesentliche internationale Highlights. Die Heterogenität dieser Kunstströmung wird bereits am Beginn der Ausstellung sichtbar. Somit wird sofort klar, dass es hier nicht um eine lineare Geschichtsauffassung gehen kann. Dass diese nicht aufschlussreich genug, immer nur fragmentarisch ist und von der jeweiligen – durchaus ideologisch abhängigen – Sichtweise geprägt ist, setzt sich langsam durch. Wir können nur punktuell in die Vergangenheit zurückblicken und Interpretationen anbieten. Eine verbindliche und objektive Sicht darauf mag mancherorts behauptet werden, bleibt aber immer ausschnitthaft und oft missverständlich.

Die beiden Abschnitte, links und rechts vom Zentralbereich der Ausstellung, versuchen exemplarisch den Weg des Pinselstrichs und die damit verbundenen Konsequenzen nachzuvollziehen. So wird der Pinselstrich unmittelbar nach seiner Befreiung im Informel rasch wieder zu darstellenden Zwecken eingesetzt. Expressiv, gestisch präsentieren sich Strömungen der abstrakten Malerei, ebenso wie solche der figuralen Malerei. Die ästhetischen Mittel werden zwar isoliert, bleiben bei allem Bedürfnis zur Darstellung aber als solche erhalten bzw. deutlich sichtbar. Das Bild ist in dem Moment Malerei – thematisiert die malerischen Mittel.

Auf der anderen Seite verfolgt die „Tour de Force“ den Weg des befreiten Pinselstrichs in Richtung Körper, Material und Dreidimensionalität, auch Medialität. Alles Malerische wegzulassen, es der Zerstörung anheimfallen zu lassen, die Malerei als bürgerlichen Wandschmuck zu beenden, ist der Wiener Aktionismus angetreten. Das Material konkreten Destruktionsmechanismen zu unterwerfen – Schnitte und Stiche in die Leinwand zu setzen, die Leinwand genauso wie die Ölfarbe zu ersetzen –  lässt die Materialmalerei entstehen. Die Spuren der Zerstörung werden an der Behandlung des Materials erprobt – Stiche, Schnitte, Brandspuren. Die internationale Künstlergruppe „ZERO“ bezieht sich explizit auf den „Nullpunkt“, der sich nach 1945 ergeben hat.

Im Plastischen verändert sich das Material gegenüber der Malerei naturgemäß. Damit wird auch klar, dass in diesem Fall der Pinselstrich selbst zum dargestellten Motiv transferiert wird.

Im vierten Abschnitt kann man einige historische Referenzen – internationale wie österreichische – bestaunen, die im Kleinformat bzw. in den grafischen Disziplinen vorhanden sind.

Grundsätzlich ist diese Ausstellung ein historischer Abriss, der niemals linear aufgefasst werden kann, schon gar nicht auf Vollständigkeit hin lesbar ist. Manche Linearitäten ergeben sich trotzdem. Grundsätzlich handelt es sich hier eher um eine Art historisches Feld, in dem sich Parallelitäten und Widersprüche selbstverständlich ergeben. Historizität ist wohl das Ergebnis ständiger Diskussionsprozesse um scheinbar längst Geklärtes. Dass längst Geklärtes sehr viel Selbstverständliches, aber gleichzeitig auch weitreichend Unbekanntes, Verblüffendes und derart nicht Formuliertes in sich trägt, soll diese Schau zeigen. Sie ist natürlich eine mehrfach subjektive Sichtweise bzw. ein Versuch, mit Vertrautem anders umzugehen. Dem Publikum wird das sehr wohl als eine „Tour de Force“ vorkommen und einiges abverlangen. Man wird Auslassungen und Überraschungen genauso bemerken, wie man diskussionswürdige Inklusionen feststellen wird.

Die Ausstellung sieht sich nicht als verbindliche Darstellung der kunsthistorischen Entwicklungen dieses Landes, wohl aber richtet sie den Blick darauf und versucht eine alternative Perspektive zu eröffnen.

Günther Holler-Schuster

                  

In der groß angelegten Schau, die von einem umfangreichen Katalog begleitet wird, sind Arbeiten von folgenden Künstlerinnen und Künstlern zu sehen: Kurt Absolon, Siegfried Anzinger, Karel Appel, Bernard Aubertin, Thom Barth, Josef Bauer, Peter Bischof, Hans Bischoffshausen, Julius Bissier, Herbert Boeckl, Erwin Bohatsch, Herbert Brandl, Günter Brus, Friedrich Cerha, Peter Dörflinger, Irma Eberl, Loys Egg, Wolfgang Ernst, Gottfried Fabian, Tone Fink, Karl Anton Fleck, Gerhart Frankl, Padhi Frieberger, Adolf Frohner, Johann Fruhmann, Sonja Gangl, Jakob Gasteiger, Joanna Gleich, Franz Grabmayr, Alfred Haberpointner, Hans Hartung, Gustav Hessing, Karl Hikade, Claudia Hirtl, Wolfgang Hollegha, Hildegard Joos, Martha Jungwirth, Gerhard Kaiser, Franco Kappl, Michael Kienzer, Imi Knoebel, Peter Krawagna, Suse Krawagna, Hans Kupelwieser, Maria Lassnig, Gottfried Mairwöger, Peter Marquant, Georges Mathieu, Jürgen Messensee, Henri Michaux, Josef Mikl, Alois Mosbacher, Otto Mühl, Hermann Nitsch, Oswald Oberhuber, Walter Obholzer, Fritz Panzer, Ferdinand Penker, Helga Philipp, Franz Pichler, Klaus Pinter, Ulrich Plieschnig, Rudolf Polanszky, Markus Prachensky, Drago j. Prelog, Hannes Priesch, Claus Prokop, Norbert Pümpel, Arnulf Rainer, Thomas Reinhold, Franz Ringel, Antonio Saura, Hubert Scheibl, Roman Scheidl, Alfons Schilling, Eva Schlegel, Rudolf Schwarzkogler, Zbyněk Sekal, Pierre Soulages, Rudi Stanzel, Hans Staudacher, Helmut Swoboda, Johann Julian Taupe, E. Thage, Walter Vopava, Walter Weer, Max Weiler, Franz West, Heliane Wiesauer-Reiterer, Erwin Wurm, Johanes Zechner und Otto Zitko.


Hauptausstellung „Tour de Force“
Kurator: Günther Holler-Schuster
24. April bis 31. Oktober 2021 ∙ Mi bis So von 10 bis 18 Uhr
Museum Liaunig ∙ 9155 Neuhaus/Suha 41 ∙ +43 4356 211 15
office@museumliaunig.at ∙ www.museumliaunig.at


Rückfragen & Kontakt:

MMag. Elisabeth Wassertheurer
04356 211 15-15
elisabeth.wassertheurer@museumliaunig.at

Mag. Sylvia Marz-Wagner MAS
0699 16448001
sylvia.marz-wagner@skyunlimited.at



Sonderausstellung 

Alte Freunde: Bruno Gironcoli

Das Museum Liaunig widmet dem in Villach geborenen Künstler Bruno Gironcoli (1936–2010) anlässlich seines 85. Geburtstages eine Ausstellung im Rahmen der Serie „Alte Freunde“. Den seit 2016 in dieser Reihe vorgestellten Künstlerinnen und Künstlern ist Herbert Liaunig seit Jahrzehnten als Freund und Sammler zugetan. So finden sich oft ganze Werkkonvolute aus allen Schaffensphasen der meist singulären Positionen in der Sammlung, die die Grundlage dieser während der Saison wechselnden retrospektiven Personalen bilden.

Die von Peter Liaunig zusammengestellte Ausstellung gibt einen Einblick in die künstlerische Entwicklung des Bildhauers und seiner unverwechselbaren Formensprache, zeigt aber auch den Zeichner und Maler Bruno Gironcoli, der ein umfangreiches grafisches Werk hinterlassen hat.

Der gelernte Gold-, Silber- und Kupferschmied studierte von 1957 bis 1959 und von 1961 bis 1962 bei Eduard Bäumer und Eugen Meier an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien. Ein Paris-Aufenthalt 1960/61, bei dem sich Bruno Gironcoli intensiv mit dem Œu­v­re Alberto Giacomettis und dem Existenzialismus  in den Werken von Jean-Paul Sartre und Samuel Beckett  auseinandersetzte, beeinflusste den Künstler nachhaltig.

Anhand einzelner zentraler Arbeiten aus unterschiedlichen Werkphasen lässt sich die Veränderung in Gironcolis Skulpturenbegriff in der Ausstellung nachvollziehen: Von der Umsetzung der menschlichen Figur in die Dreidimensionalität am Beispiel eines Polyester-Objektes aus dem Jahr 1965, über seine Installationen im Raum, Raumwinkel und Environments, für die er Alltagsgegenstände arrangiert, bis zu seinen dichten assemblageartigen, organisch-technoiden Skulpturen.

Neben frühen Akt- und Portraitstudien aus der ersten Hälfte der 1960er-Jahre und  kleinformatigen Skizzen werden in der Schau auch Zeichnungen, in denen sich Motive aus seinen Skulpturen wiederholen, und großformatige malerische Gouachen präsentiert.

Zur Ausstellung, die von 24. April bis 4. Juli 2021 im dreieckigen Sonderausstellungsraum des Museum Liaunig zu sehen ist, erscheint ein reich bebilderter Katalog mit einem Text von Manuela Ammer.


Sonderausstellung "Alte Freunde: Bruno Gironcoli"
24. April bis 4. Juli 2021 ∙ Mi bis So von 10 bis 18 Uhr
Museum Liaunig ∙ 9155 Neuhaus/Suha 41 ∙ +43 4356 211 15
office@museumliaunig.at ∙ www.museumliaunig.at


Rückfragen & Kontakt:

MMag. Elisabeth Wassertheurer
04356 211 15-15
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Mag. Sylvia Marz-Wagner MAS
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Skulpturendepot

Gerhardt Moswitzer 

Im runden Skulpturendepot steht der 1940 im steirischen Maria Lankowitz geborene Künstler Gerhardt Moswitzer und sein skulpturales Œu­v­re im Mittelpunkt.

Von 1959 bis 1961 besuchte der gelernte Werkzeugmacher die Kunstgewerbeschule in Graz (Grafik und Bildhauerei) und schuf erste Arbeiten aus Holz und Stein, Holz-Eisen-Montagen sowie Schrott-Skulpturen. Seit 1963 bevorzugte Moswitzer die Materialien Stahl, Aluminium und Buntmetalle. 1970 vertrat der junge Künstler Österreich auf der Biennale di Venezia. Zahlreiche Ausstellungen, Preise sowie die Realisierung von Arbeiten im öffentlichen Raum sollten folgen. 1974 übersiedelte er nach Wien und arbeitete bis zu seinem Tod im Jahr 2013 in seinem „Refugium“, einem der Bildhauerateliers des Bundes am Rande des Praters.

In der von Peter Liaunig zusammengestellten Ausstellung sind Beispiele seiner wichtigsten  Werkgruppen vertreten: Frühe Arbeiten aus den Jahren 1961/62, strukturierte Stäbe und Scheiben, Turbinen, Könige und „Minis“ aus den 1960er-Jahren, ein Schattenwürfel (1976/77), Werke aus den Serien „Gläser“ sowie „Kreisel und Raum“ aus den 1970er-/1980er-Jahren und seine späten Rahmenkonstruktionen und Schachtelskulpturen.  

Neben seinem bildhauerischen Schaffen widmete sich Moswitzer seit den 1980er-Jahren der Komposition experimenteller Musik und der Arbeit am Computer. Es entstanden Tonbandaufzeichnungen, abstrakte Hörbilder, Fotografien, Videoarbeiten, Animationen sowie „digitale Skulpturen“.

Ein Katalog mit Textbeiträgen von Sara Heigl und Reinhard Priessnitz begleitet die Ausstellung.


Skulpturendepot "Gerhardt Moswitzer"
24. April bis 31. Oktober 2021
Mittwoch bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr
9155 Neuhaus/Suha 41 ∙ +43 4356 211 15
office@museumliaunig.at ∙ www.museumliaunig.at


Rückfragen & Kontakt:

MMag. Elisabeth Wassertheurer
04356 211 15-15
elisabeth.wassertheurer@museumliaunig.at

Mag. Sylvia Marz-Wagner MAS
0699 16448001
sylvia.marz-wagner@skyunlimited.at



Historische Sammlungspräsentation

Gläser von 1500–1850

Von den inzwischen rund 300 Gläsern der Sammlung Liaunig wird in dieser zweiten Sammlungspräsentation eine repräsentative Auswahl von 120 zwischen dem Anfang des 16. Jahrhunderts bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts entstandenen Stücken gezeigt, die einen Einblick in die Geschichte der europäischen Glaskunst von den Anfängen in Venedig um 1500 bis zu den Meistern der Gravur der Biedermeierzeit geben.

Anhand der gezeigten Exponate aus den unterschiedlichen Epochen lassen sich die vielfältigen und innovativen Bearbeitungs- und Dekorationstechniken erfassen, die berühmte aber auch unbekannte Meister im Laufe der Epochen entwickelt haben, um das Material Glas zu gestalten.

Venedig als Wiege der mitteleuropäischen Glaskunst ist nicht nur für seine hauchdünnen, farblosen Glasgefäße bekannt, die zu jener Zeit genauso kostbar wie Gold und Edelsteine waren, sondern auch für die vielen verschiedenen Dekorationsarten, die bis heute nichts von ihrer Faszination eingebüßt haben. Der Glanz der Renaissance lässt sich am besten durch die Tazza aus dem Service der Medicischen Päpste darstellen. Herrscher wie Ferdinand von Tirol mussten den Dogen von Venedig um zeitweilige Überlassung der berühmten Glasmacher bitten, da diese mehr oder weniger in Murano festsaßen. Die Haller Glashütte war die zeitlich früheste und langlebigste nördlich der Alpen, die farbloses Glas nach venezianischem Vorbild herstellte. Sie war auch die einzige, die mit deutschen Glasmachern arbeitete und nicht unter der Unverlässlichkeit der angeworbenen Italiener zu leiden hatte. Hier sind die großen in der Sammlung vertretenen Einzelstücke aus Venedig und Hall zu nennen.

Während man diese feinen Gläser nur bemalen oder mit dem Diamanten ritzen konnte, haben findige Alchemisten des 17. Jahrhunderts den Glasfluss so verändert, dass man ein hartes, dickeres Glas für die Gravur mit dem Kupferrad erzeugen konnte, das vor allem nördlich der Alpen seinen Siegeszug antrat. Mit der Scheibe von Caspar Lehmann, der als Erfinder des Glasschnitts gilt, ist eine Inkunabel der Glaskunst im Sammlungsbestand, die 20 Jahre lang als Leihgabe im British Museum in London war.

Doch das war es nicht allein, auch die technischen Verbesserungen in Form von wasserbetriebenen Schleifmühlen zum Beispiel erleichterte nicht nur die Arbeit der Graveure der Hochschnittpokale in Schlesien wesentlich. Diese äußerst mühseligen Arbeiten des Friedrich Winter in Schlesien zählen neben den Bergkristallarbeiten jener Zeit zu den begehrtesten Objekten.

Zu den Höhepunkten in der Ausstellung gehören neben den oben genannten der Deckelpokal mit Bärenhatz von Heinrich Schwanhardt sowie die Arbeiten von Johann Heinrich Balthasar Sang und Franz Gondelach, dem Meister der dreidimensionalen Darstellung. Auch der Deckelpokal mit Tabakskollegium, die Flasche mit Kalligraphie-Inschrift von Willem Jakobsz van Heemskerk sowie die diamantpunktierten Gläser von Frans Greenwood sind eindrucksvolle Zeugnisse großer Kunstfertigkeit. 

Der marmorierte Potsdamer Pokal wird im Kontext mit dem Alchemisten und Glaskünstler Johann Kunckel genannt, der durch seine bahnbrechende Publikation „Ars Vitraria Experimentalis oder vollkommene Glasmacher-Kunst“ und die große Erfindung des Goldrubinglases die europäische Glaskunst nachhaltig beeinflusste.

Eine weitere Attraktion ist ein Pokal mit Kreuzabnahme von dem bedeutendsten Graveur unter den Meistern der Biedermeierzeit, dem Glasschneider Dominik Biemann.

Abgerundet wird die Sammlung Liaunig durch die wunderbaren Gläser von Gottlob Mohn und Anton Kothgasser mit ihren in transparent gemalten Ansichten, die die Zeit des Biedermeier und den Wiener Kongress heraufbeschwören, der eine Neuordnung in Europa versuchte.

Anlässlich der Präsentation des zweiten Teils der Glas-Sammlung Liaunig erscheint Band II des Sammlungskataloges „Schnitt und Farbe“, der wie Band I von Regine Kovacek verfasst wurde. 


Historische Sammlungspräsentation
"Gläser von 1500–1850"

Kuratorin: Regine Kovacek
24. April bis 31. Oktober 2021 ∙ Mi bis So von 10 bis 18 Uhr
Museum Liaunig ∙ 9155 Neuhaus/Suha 41 ∙ +43 4356 211 15
office@museumliaunig.at ∙ www.museumliaunig.at 


Rückfragen & Kontakt
MMag. Elisabeth Wassertheurer
04356 211 15-15
elisabeth.wassertheurer@museumliaunig.at

Mag. Sylvia Marz-Wagner MAS
0699 16448001
sylvia.marz-wagner@skyunlimited.at