Saison 2021

Museum Liaunig

Das Museum Liaunig verfügt über eine der umfangreichsten Sammlungen österreichischer Kunst ab 1945, die in wechselnden Ausstellungen der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Als Kontrastprogramm zur zeitgenössischen Kunst verstehen sich die historischen Sammlungen: 2021 wird neben seltenen Portraitminiaturen und der Schau "Das Gold der Akan" der zweite Teil der Glas-Sammlung präsentiert. 

Bei schönem Wetter lädt der weitläufige Skulpturenpark zu einem Spaziergang ein. Die Aufstellung unter freiem Himmel zeigt eine generationenübergreifende Auswahl österreichischer und internationaler Künstler von der Moderne bis zur Gegenwart.


Ausstellungen 2021


Tour de Force
Punkt, Linie, Farbe auf dem Weg durch die österreichische Kunst nach 1945

Hauptausstellung

Bruno Gironcoli (April–Juli) / Johann Julian Taupe (Juli–Oktober)
Sonderausstellungen im Rahmen der Serie Alte Freunde 

Gerhardt Moswitzer
Skulpturendepot

Das Gold der Akan / Portraitminiaturen / Glas 
Historische Sammlungspräsentationen

Skulpturenpark
Bei schönem Wetter im Rahmen eines Museumsbesuchs zu besichtigen


Museum Liaunig
24. April – 31. Oktober 2021 ∙ Mi bis So von 10 bis 18 Uhr
Museum Liaunig ∙ 9155 Neuhaus/Suha 41 ∙ +43 4356 211 15 office@museumliaunig.at ∙ www.museumliaunig.at



Hauptausstellung

Tour de Force –
Punkt und Linie und Farbe auf dem Weg durch die österreichische Kunst nach 1945

Mit „Tour de Force“, der Hauptausstellung dieses Jahres im Museum Liaunig, sollen mehrere Fragen gestellt werden. Grundsätzlich folgt das Ausstellungsprojekt der Sammlung Liaunig, die in ihrer Dimension, Vielfalt und Qualität zweifellos viele inhaltliche Fragen aufzuwerfen und zu diskutieren im Stande ist. Man kann aber gewisse Schwerpunkte bzw. eine Logik hinter jeder Sammlung finden und denen nachspüren. Die Malerei – vor allem im Bereich der Abstraktion – und die Skulptur als stabile Größen spielen dabei eine wesentliche Rolle. Regionale wie internationale Positionen befinden sich dabei in guter Proportion. Der zeitliche Horizont der Sammlung spannt sich etwa von 1945 bis heute, inklusive einiger Beispiele früheren Datums. Diesen Tatsachen versucht auch die Ausstellung Tour de Force Rechnung zu tragen.

Im Kontext der Kategorien Malerei und Plastik wird in diesem Jahr eher den gestischen, informellen Traditionen nachgespürt – durchaus in der Folge der letztjährigen Jahresausstellung, wo es um konkrete, konzeptuelle bis medienkünstlerische Ansätze ging.

Die heurige Ausstellung versammelt etwa 200 Exponate aus der eigenen Sammlung, ergänzt nur durch einige wenige Leihgaben von Künstlern und Institutionen. Coronabedingt fiel die Entscheidung, dieses Jahr konzentrierter und ausschließlicher mit der eigenen Sammlung zu arbeiten und damit auch einen tieferen Blick auf die Neigungen und Vorlieben des Sammlerehepaars Liaunig zu ermöglichen. Das Gestische innerhalb der Malerei, die Tradition der „Nouvelle École de Paris“, wie sie nach 1945 entstanden ist, sowie die Spuren davon in Österreich waren dabei grundlegende Aspekte der Überlegung. So liegt der Zeitraum, den diese Ausstellung umfasst, etwa zwischen 1950 und heute. Einige wenige Beispiele früheren Datums erweitern den historischen Rahmen exemplarisch. Durch die bauliche Struktur des Hauses ergibt sich eine naheliegende Aufteilung der Werke. Vier Abschnitte lassen sich definieren und inhaltlich besetzen. Von einem zentralen Eingangsbereich aus erstrecken sich zwei Raumhälften – eine nördlich und die andere südlich. Ein vierter Bereich ergibt sich in einem niedrigeren, meist für Kleinformate und Grafiken benutzten Appendix, der vom zentralen Eingangsbereich ausgeht. Überschneidungen innerhalb der vier Bereiche sind durchaus in Kauf genommen, unterstützen sie doch die Aussage der Ausstellung zusätzlich.

Thema der Ausstellung

Mit 1945 passiert ein massiver Bruch innerhalb der globalen Weltordnung. Der Zweite Weltkrieg, die nationalsozialistische Schreckensherrschaft, der ideologisch motivierte, industrielle Massenmord, der Atombombenabwurf in Japan, sowie die daraus resultierende Totalzerstörung – materiell, wie ideell – sind grundlegende Faktoren, die jede weitere Entwicklung global bestimmt haben. Die Künste beziehen sich bewusst und unbewusst auf diese Ereignisse. Das Erlebnis des Traumas angesichts der Totalzerstörung war zweifellos bestimmender als dies noch bis vor Kurzem angenommen bzw. innerhalb der Kunst entsprechend artikuliert wurde. Die „Postwar-Diskussion“ der letzten Jahre hat die Sichtweise 75 Jahre nach dem Kriegsende präzisiert und erweitert. Vieles, gerade innerhalb der Malerei, kann nicht mehr ausschließlich auf formale Ziele hin argumentiert werden – die Interpretation ist differenzierter geworden.

Es ist nicht verwunderlich, dass sich gerade das Informel als internationaler Stil in dieser „Stunde Null“ als ideales Beispiel für die Diskussion um einen Neustart innerhalb der bildenden Kunst nach 1945 anbietet. Die Auflösung der Formen, die Verselbständigung der malerischen Mittel – Punkt, Linie, Fläche, gleichgesetzt mit Pinselstrich, Fleck und Materialtransformation – sind wesentliche Elemente, die aus diesem Kontext der Destruktion kommen. In der Verselbständigung des Pinselstriches, des Materials und der Performativität des Malaktes lassen sich jeweils Subgeschichten definieren bzw. entstehen in der Folge eigene Stilausprägungen – Materialmalerei, Objektkunst, Performance, Aktionismus.

In dieser Ausstellung wird die Metapher der Reise angewandt – „Tour de Force“. Auf diese Weise wird der Pinselstrich zum „Pars pro Toto“ der ästhetischen Elemente und zum Ausgangspunkt zahlreicher Entwicklungen. Ob er sich konventionell in dynamischer Geste auf die Leinwand werfen lässt oder überhaupt ganz ersetzt wird, ob er die Materialität wechselt und selbst zum Gegenstand der Darstellung wird oder er sich dreidimensional und damit im Zusammenhang mit dem Skulpturalen präsentiert, man kann ihn als Basis vielfach entdecken.

In drei Abschnitten versucht die Ausstellung der Entwicklung dieser grundlegenden „ästhetischen Elemente“ nachzugehen.

Der zentrale Ausgangspunkt ist naturgemäß das Informel. Die wesentlichen ProtagonistInnen der österreichischen Entwicklung sind dabei vertreten, ergänzt durch einige wesentliche internationale Highlights. Die Heterogenität dieser Kunstströmung wird bereits am Beginn der Ausstellung sichtbar. Somit wird sofort klar, dass es hier nicht um eine lineare Geschichtsauffassung gehen kann. Dass diese nicht aufschlussreich genug, immer nur fragmentarisch ist und von der jeweiligen – durchaus ideologisch abhängigen – Sichtweise geprägt ist, setzt sich langsam durch. Wir können nur punktuell in die Vergangenheit zurückblicken und Interpretationen anbieten. Eine verbindliche und objektive Sicht darauf mag mancherorts behauptet werden, bleibt aber immer ausschnitthaft und oft missverständlich.

Die beiden Abschnitte, links und rechts vom Zentralbereich der Ausstellung, versuchen exemplarisch den Weg des Pinselstrichs und die damit verbundenen Konsequenzen nachzuvollziehen. So wird der Pinselstrich unmittelbar nach seiner Befreiung im Informel rasch wieder zu darstellenden Zwecken eingesetzt. Expressiv, gestisch präsentieren sich Strömungen der abstrakten Malerei, ebenso wie solche der figuralen Malerei. Die ästhetischen Mittel werden zwar isoliert, bleiben bei allem Bedürfnis zur Darstellung aber als solche erhalten bzw. deutlich sichtbar. Das Bild ist in dem Moment Malerei – thematisiert die malerischen Mittel.

Auf der anderen Seite verfolgt die „Tour de Force“ den Weg des befreiten Pinselstrichs in Richtung Körper, Material und Dreidimensionalität, auch Medialität. Alles Malerische wegzulassen, es der Zerstörung anheimfallen zu lassen, die Malerei als bürgerlichen Wandschmuck zu beenden, ist der Wiener Aktionismus angetreten. Das Material konkreten Destruktionsmechanismen zu unterwerfen – Schnitte und Stiche in die Leinwand zu setzen, die Leinwand genauso wie die Ölfarbe zu ersetzen –  lässt die Materialmalerei entstehen. Die Spuren der Zerstörung werden an der Behandlung des Materials erprobt – Stiche, Schnitte, Brandspuren. Die internationale Künstlergruppe „ZERO“ bezieht sich explizit auf den „Nullpunkt“, der sich nach 1945 ergeben hat.

Im Plastischen verändert sich das Material gegenüber der Malerei naturgemäß. Damit wird auch klar, dass in diesem Fall der Pinselstrich selbst zum dargestellten Motiv transferiert wird.

Im vierten Abschnitt kann man einige historische Referenzen – internationale wie österreichische – bestaunen, die im Kleinformat bzw. in den grafischen Disziplinen vorhanden sind.

Grundsätzlich ist diese Ausstellung ein historischer Abriss, der niemals linear aufgefasst werden kann, schon gar nicht auf Vollständigkeit hin lesbar ist. Manche Linearitäten ergeben sich trotzdem. Grundsätzlich handelt es sich hier eher um eine Art historisches Feld, in dem sich Parallelitäten und Widersprüche selbstverständlich ergeben. Historizität ist wohl das Ergebnis ständiger Diskussionsprozesse um scheinbar längst Geklärtes. Dass längst Geklärtes sehr viel Selbstverständliches, aber gleichzeitig auch weitreichend Unbekanntes, Verblüffendes und derart nicht Formuliertes in sich trägt, soll diese Schau zeigen. Sie ist natürlich eine mehrfach subjektive Sichtweise bzw. ein Versuch, mit Vertrautem anders umzugehen. Dem Publikum wird das sehr wohl als eine „Tour de Force“ vorkommen und einiges abverlangen. Man wird Auslassungen und Überraschungen genauso bemerken, wie man diskussionswürdige Inklusionen feststellen wird.

Die Ausstellung sieht sich nicht als verbindliche Darstellung der kunsthistorischen Entwicklungen dieses Landes, wohl aber richtet sie den Blick darauf und versucht eine alternative Perspektive zu eröffnen.

Günther Holler-Schuster

                  

In der groß angelegten Schau, die von einem umfangreichen Katalog begleitet wird, sind Arbeiten von folgenden Künstlerinnen und Künstlern zu sehen: Kurt Absolon, Siegfried Anzinger, Karel Appel, Bernard Aubertin, Thom Barth, Josef Bauer, Peter Bischof, Hans Bischoffshausen, Julius Bissier, Herbert Boeckl, Erwin Bohatsch, Herbert Brandl, Günter Brus, Friedrich Cerha, Peter Dörflinger, Irma Eberl, Loys Egg, Wolfgang Ernst, Gottfried Fabian, Tone Fink, Karl Anton Fleck, Gerhart Frankl, Padhi Frieberger, Adolf Frohner, Johann Fruhmann, Sonja Gangl, Jakob Gasteiger, Joanna Gleich, Franz Grabmayr, Alfred Haberpointner, Hans Hartung, Gustav Hessing, Karl Hikade, Claudia Hirtl, Wolfgang Hollegha, Hildegard Joos, Martha Jungwirth, Gerhard Kaiser, Franco Kappl, Michael Kienzer, Imi Knoebel, Peter Krawagna, Suse Krawagna, Hans Kupelwieser, Maria Lassnig, Gottfried Mairwöger, Peter Marquant, Georges Mathieu, Jürgen Messensee, Henri Michaux, Josef Mikl, Alois Mosbacher, Otto Mühl, Hermann Nitsch, Oswald Oberhuber, Walter Obholzer, Fritz Panzer, Ferdinand Penker, Helga Philipp, Franz Pichler, Klaus Pinter, Ulrich Plieschnig, Rudolf Polanszky, Markus Prachensky, Drago j. Prelog, Hannes Priesch, Claus Prokop, Norbert Pümpel, Arnulf Rainer, Thomas Reinhold, Franz Ringel, Antonio Saura, Hubert Scheibl, Roman Scheidl, Alfons Schilling, Eva Schlegel, Rudolf Schwarzkogler, Zbyněk Sekal, Pierre Soulages, Rudi Stanzel, Hans Staudacher, Helmut Swoboda, Johann Julian Taupe, E. Thage, Walter Vopava, Walter Weer, Max Weiler, Franz West, Heliane Wiesauer-Reiterer, Erwin Wurm, Johanes Zechner und Otto Zitko. 


Hauptausstellung "Tour de Force"
Kurator: Günther Holler-Schuster
24. April bis 31. Oktober 2021 ∙ Mi bis So von 10 bis 18 Uhr
Museum Liaunig ∙ 9155 Neuhaus/Suha 41 ∙ +43 4356 211 15
office@museumliaunig.at ∙ www.museumliaunig.at



Sonderausstellungen

Im dreieckigen Sonderausstellungsraum wird die Ausstellungsserie Alte Freunde
mit wechselnden Personalen von Bruno Gironcoli (April–Juli) und Johann Julian Taupe (Juli-Oktober) fortgesetzt. 


Alte Freunde: Bruno Gironcoli

Das Museum Liaunig widmet dem in Villach geborenen Künstler Bruno Gironcoli (1936–2010) anlässlich seines 85. Geburtstages eine Ausstellung im Rahmen der Serie „Alte Freunde“. Den seit 2016 in dieser Reihe vorgestellten Künstlerinnen und Künstlern ist Herbert Liaunig seit Jahrzehnten als Freund und Sammler zugetan. So finden sich oft ganze Werkkonvolute aus allen Schaffensphasen der meist singulären Positionen in der Sammlung, die die Grundlage dieser während der Saison wechselnden retrospektiven Personalen bilden.

Die von Peter Liaunig zusammengestellte Ausstellung gibt einen Einblick in die künstlerische Entwicklung des Bildhauers und seiner unverwechselbaren Formensprache, zeigt aber auch den Zeichner und Maler Bruno Gironcoli, der ein umfangreiches grafisches Werk hinterlassen hat.

Der gelernte Gold-, Silber- und Kupferschmied studierte von 1957 bis 1959 und von 1961 bis 1962 bei Eduard Bäumer und Eugen Meier an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien. Ein Paris-Aufenthalt 1960/61, bei dem sich Bruno Gironcoli intensiv mit dem Œu­v­re Alberto Giacomettis und dem Existenzialismus in den Werken von Jean-Paul Sartre und Samuel Beckett auseinandersetzte, beeinflusste den Künstler nachhaltig.

Anhand einzelner zentraler Arbeiten aus unterschiedlichen Werkphasen lässt sich die Veränderung in Gironcolis Skulpturenbegriff in der Ausstellung nachvollziehen: Von der Umsetzung der menschlichen Figur in die Dreidimensionalität am Beispiel eines Polyester-Objektes aus dem Jahr 1965, über seine Installationen im Raum, Raumwinkel und Environments, für die er Alltagsgegenstände arrangiert, bis zu seinen dichten assemblageartigen, organisch-technoiden Skulpturen.

Neben frühen Akt- und Portraitstudien aus der ersten Hälfte der 1960er-Jahre und  kleinformatigen Skizzen werden in der Schau auch Zeichnungen, in denen sich Motive aus seinen Skulpturen wiederholen, und großformatige malerische Gouachen präsentiert.

Zur Ausstellung, die vom 24. April bis 4. Juli 2021 im dreieckigen Sonderausstellungsraum des Museum Liaunig zu sehen ist, erscheint ein reich bebilderter Katalog mit einem Text von Manuela Ammer. 


Sonderausstellung "Alte Freunde: Bruno Gironcoli"
24. April bis 4. Juli 2021 ∙ Mi bis So von 10 bis 18 Uhr
Museum Liaunig ∙ 9155 Neuhaus/Suha 41 ∙ +43 4356 211 15
office@museumliaunig.at ∙ www.museumliaunig.at



Skulpturendepot


Gerhardt Moswitzer

Im runden Skulpturendepot steht der 1940 im steirischen Maria Lankowitz geborene Künstler Gerhardt Moswitzer und sein skulpturales Œu­v­re im Mittelpunkt.

Von 1959 bis 1961 besuchte der gelernte Werkzeugmacher die Kunstgewerbeschule in Graz (Grafik und Bildhauerei) und schuf erste Arbeiten aus Holz und Stein, Holz-Eisen-Montagen sowie Schrott-Skulpturen. Seit 1963 bevorzugte Moswitzer die Materialien Stahl, Aluminium und Buntmetalle. 1970 vertrat der junge Künstler Österreich auf der Biennale di Venezia. Zahlreiche Ausstellungen, Preise sowie die Realisierung von Arbeiten im öffentlichen Raum sollten folgen. 1974 übersiedelte er nach Wien und arbeitete bis zu seinem Tod im Jahr 2013 in seinem „Refugium“, einem der Bildhauerateliers des Bundes am Rande des Praters.

In der von Peter Liaunig zusammengestellten Ausstellung sind Beispiele seiner wichtigsten  Werkgruppen vertreten: Frühe Arbeiten aus den Jahren 1961/62, strukturierte Stäbe und Scheiben, Turbinen, Könige und „Minis“ aus den 1960er-Jahren, ein Schattenwürfel (1976/77), Werke aus den Serien „Gläser“ sowie „Kreisel und Raum“ aus den 1970er-/1980er-Jahren und seine späten Rahmenkonstruktionen und Schachtelskulpturen.  

Neben seinem bildhauerischen Schaffen widmete sich Moswitzer seit den 1980er-Jahren der Komposition experimenteller Musik und der Arbeit am Computer. Es entstanden Tonbandaufzeichnungen, abstrakte Hörbilder, Fotografien, Videoarbeiten, Animationen sowie „digitale Skulpturen“.

Ein Katalog mit Textbeiträgen von Sara Heigl und Reinhard Priessnitz begleitet die Ausstellung.


Ausstellung im Skulpturendepot "Gerhardt Moswitzer"
24. April bis 31. Oktober 2021 ∙ Mi bis So von 10 bis 18 Uhr
Museum Liaunig ∙ 9155 Neuhaus/Suha 41 ∙ +43 4356 211 15
office@museumliaunig.at ∙ www.museumliaunig.at